Portrait Julia Böhme

Julia Böhme

Woher kommst Du gerade? 

Von meiner Nachbarin

Was ist Dein Lieblingston/geräusch?

Speichelfurz, Einatemgeräusche – Geräusche die sofort wirken (Video kann nachgereicht werden)

Welcher Ort in Dresden spiegelt Dein AV-Gefühl wieder?   (Foto im Anhang)

Wenn man Musik als Nahrung betrachtet, welches Gericht wäre AV?   (Foto im Anhang)

Was war Dein erstes Projekt bei AV? 

5-jähriges Jubiläumskonzert in Hellerau

Gibt es ein Bildungserlebnis, dass Du mit AV verbindest?  

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie es zeitgenössische Komponisten schaffen, Chaos, Ekel und ähnliche Stimmungen in Klänge zu fassen

Was tust Du am liebsten vor und nach einer AV-Probe? 

Vorher Kaffee… nachher schweigen

In welchem Zustand hinterlässt Dich zeitgenössische Musik? 

manchmal in Frustration oder auch Erstaunen, oft aber stolz und ein Stück weiser und reicher

Improvisiere ein Stück ! (Video?) / Zeichne ein Bild!  (Video im Anhang)

Was würdest Du gern in Zukunft  mit AV umsetzen? 

neue szenische Projekte

Wie erklärst Du, was Du bei AV tust, deinen Eltern, Freunden…??? 

Gar nicht…kommen und selbst sehen!

Neue Musik in Dresden ist wie…!  

Fischsterben in der Elbe…kommt schon mal vor

Welchen Ton / Welches Geräusch möchtest Du unbedingt mal in einem AV-Konzert machen?   

miauen

Wohin gehst Du jetzt?

ans Klavier…tatsächlich geht es heute mit neuer Musik weiter

 

Die Altistin Julia Böhme studierte zunächst Schauspiel, Gesang und Tanz an der Berliner Schule für Bühnenkunst und nahm in München privaten Gesangsunterricht. 2012 beendete sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik ›Carl Maria von Weber‹ in Dresden.
Sie wirkte an verschiedenen musikalischen und szenischen Produktionen mit, u.a. 2006 in dem experimentellen Theaterstück „Das Golem – Projekt“ am Europäischen Zentrum der Künste Hellerau, 2008 als Ottavia in „Die Krönung der Poppea“ (Monteverdi) und 2010 als Orpheus in „Orpheus und Eurydike“ (Gluck) in Dresden.

voll_julia_boehmeIn der Spielzeit 2012/13 gastierte Julia Böhme an der Oper Halle als Antippo in Telemanns „Der geduldige Sokrates“ und 2013/14 als Ramise in „Arminio“ von Händel. Eine intensive künstlerische Zusammenarbeit verbindet die junge Altistin mit der Lautten Compagney Berlin. An der Semperoper Dresden wirkte sie 2012/13 in Hans Werner Henzes „Wir erreichen den Fluss“ und bei der Uraufführung „Prinz Bussel“ von Johannes Wulff-Woesten mit.

2013/14 arbeitet Julia Böhme in Konzert- und Opernprojekten u.a. mit der Lautten Compagney Berlin, der Staatskapelle Halle, La Folia Barockorchester, AuditivVokal Dresden, Helmuth Rilling und der Singakademie Dresden zusammen.
Im Frühjahr 2015 erscheint ihre erste CD-Produktion mit Arien von Händel und Vivaldi bei Glossa music.

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