Sylvia Freitag

Geboren in Dresden, Regisseurin • besonderes Interesse an zeitgenössischem Musiktheater für Kammerbesetzung • Studium Opernregie
an der Hochschule für Musik Hanns Eisler
Berlin u.a. bei Ruth Berghaus und Peter Konwitschny • Aufbaustudium Französisch und
Bildregie an der Universität Strasbourg • 1997 - 2003 Spielleiterin Staatsoper Stuttgart • seit 1994 Regiearbeiten u.a. für
Opernstudio Berlin, Opéra Comique Paris, Theaterhaus Stuttgart, Kammerbühne der Staatsoper Stuttgart, Europäisches Zentrum der
Künste Hellerau, Societätstheater Dresden • seit 2006 Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber
Dresden
Presse und Resonanzen (Auswahl)
(...) Diese musikalische Olympiade der etwas anderen Art war ein voller Erfolg und zeigt einmal mehr, wie mitreißend zeitgenössische Musik auf der Theaterbühne sein kann, wenn man ihr mit Mut, Können, Spielfreude und vor allem Überzeugung begegnet (...)Dresdner Neueste Nachrichten, Alexander Keuk, 19. Mai 2008
(...) Im wuseligen Durcheinander treffen die Interpreten aufeinander, diskutieren, schlagen sich und geraten gelegentlich in Wiederholungsschleifen - ein großartiger Abend (...)
Musik-Texte 89, 2001, Hanno Ehrler
(...) Sylvia Kurz gelang es, auch einen Stippvisitenbesucher das jeweilige Einzelwerk in einen Raum zu setzen, zu inszenieren, die Wirkung der Stücke sich frei entfalten zu lassen (...).
Wer sich auch immer auf die Musiktheaterwelt eingelassen hat: Alles Verstörende, Beglückende und Bereichernde war hier möglich und fassbar. (...) Kann etwas spannender sein als eine solche Intensivstation?
Positionen siebenundfünfzig, Alexander Keuk, 2003
Die junge Truppe der Opera Comique...hat an der Darstellung dieser
Folies Offenbach- (
Offenbachsche Verrücktheiten) (...) sichtliches Vergnügen...
Die Ensembles sind gut gearbeitet, die Regie ist mitreißend und das Anliegen des Jacques (Offenbach), die große Oper etwas bloßzustellen, ist nicht ganz so ernst gemeint, wie diese Arbeit.
Le Monde, Sophie Gherhardi, 28. Dezember 1996